Nach oben Grundlagenforschung MaRhyThe Indikationen Berichte


Forschung 1991 bis  heute

Anlass für  ein  mehrjähriges Forschungsvorhaben waren klinische Therapieerfolge, welche in der Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an der Universität Erlangen bei der Behandlung von Tumorpatienten in den Jahren 1989 und 1990 erzielt wurden. Die Therapieverfahren  waren  nicht primär auf die Vernichtung von Tumorzellen ausgerichtet, sondern auf die regulative Wirkung der extrazellulären Matrix und sollten in den Folgejahren eingehender untersucht werden. 
Gefördert wurden die Forschungsarbeiten  von der Ruth und Klaus Bahlsen Stiftung (Hannover), sowie dem Stifterverband für die Deutsche  Wissenschaft (Essen).

Themenstellung 1991:

I. durch die Grundlagenforschung:

bullet

Medizinhistorische Aufarbeitung biophysikalischer Therapie- und Diagnoseverfahren zur Selektion bereits erfolgter, jedoch vergessener Forschungen insbesondere um die Jahrhundertwende (Quantenmechanik, Kolloidforschung, physikalische Therapie)

bullet

Welche Lebendbeobachtungsmöglichkeiten von Zellen gibt es?

bullet

Welchen Stellenwert haben die von R. Virchow bereits 1852 beschriebenen "Zellterritorien" für die Zelldifferenzierung bzw. Zellentdifferenzierung ? 

bullet

Zellkultur zur Kultivierung von normalen und tumorös veränderten Humanbiopsien.

bullet

Einflußnahme auf die Kulturen durch Veränderung des biophysikalischen bzw. biochemischen Milieus.

bullet

Pleomorphismus

II. durch die Klinikkopplung

bullet

Untersuchungen von Schmerzzuständen (Neuralgien, Migräne, Tumorschmerz) als Ausdruck eines gestörten elektromagnetischen Feldes um Zellmembranen, insbesondere Nervenmembranen und dessen Abhängigkeit von externen sowie internen biophysikalischen Parametern.  

bullet

Diese therapeutischen Wirkungen sollten auch meßbar gemacht werden.  (Sauerstoffpartialdruck im Bindegewebe, pH, Temperatur, Impedanz, Infrarotspektrum)  

bullet

Zelluläre Strukturen sowie Strukturen der Bindegewebsmatrix soweit wie möglich in ihrer Eigendynamik zu betrachten, würde nicht nur den Forschungskriterien genügen, die sich aus der "Nichtlinearen Dynamik"  ergeben, sondern eine vollkommen andere Forschungsqualität darstellen entsprechend dem Stand der modernen Wissenschaft.  

bullet

Nicht eine Strukturforschung an toter Materie, die häufig durch Artefakte überdeckt ist, wäre Ausgangsbasis der Betrachtung, sondern die Frage, welche funktionellen, ordnenden Prozesse resultierend aus Feldern sowie zellulären und molekularen Rhythmen, beispielsweise einer Zellstruktur oder extrazellulärer Matrix zugrunde liegen.

Das Internationale Kolloquium an der Universität Erlangen-Nürnberg am 27.-28. Oktober 1994  "Symbiogenese - Karzinogenese" unter der Schirmherrschaft der International Society of Endocytobiology (ISE)  wurde auch im Rahmen dieses Projektes organisiert, zur Herausarbeitung und Abstimmung neuer Tumortherapiestrategien auf breiter zellbiologischer, molekularbiologischer, endocytobiologischer  und klinischer Ebene.  

Ausführlicher Abschlußbericht aus dem Jahre 1995 für die Rut-und-Klaus-Bahlsenstiftung, Hannover PDF-Download

Wesentliche Resultate aus diesem Forschungsprojekt sind in der Rubrik Veröffentlichungen zu finden. 

Wichtiges Ergebnis für die Praxis:   

Die Matrix-Therapie nach Dr. Randoll ist ein wissenschaftliches, komplex wirkendes Therapie-Konzept, das aus mehreren aufeinander abgestimmten Modulen besteht, welche sowohl im synergistischen Zusammenwirken als auch einzeln oder in Kombination mit anderen Verfahren höchste Wirkungen entfalten. 
Die Matrix-Therapie ist als praktische Konsequenz aus diesem Projekt „Klinikgekoppelte Grundlagenforschung“ 1991 –1998 an der Universität Erlangen entstanden. Sie ist ein noninvasives Therapie-System mit außergewöhnlich intensiver Wirkung bezogen auf ein breites Indikationsspektrum. Die synergistische Komposition, bestehend aus vier therapeutischen Säulen, hat die extrazelluläre Matrix als Zielorgan. Sie ist indiziert bei chronischen Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass durch eine „Verschlackung“ der zellumgebenden Matrix die Versorgungs- und Entsorgungssituation der Zellen gestört ist.

Das Hauptmodul der Matrix-Therapie, die Matrix-Rhythmus-Therapie (MaRhyThe®) richtet sich auf die bislang weitgehend vernachlässigte „Zeitstruktur“ des Organismus.

Die Matrix-Rhythmus-Therapie 

PDF-Download


PDF-Download

 

Als sanfte, rhythmisch wirksame  Mikro-Extensionstechnik repräsentiert sie eine neue Ära der Ganzheitsmedizin auf der Basis exakter Wissenschaft - und ein neues Denken in der Medizin. 

 

 

 

Sie befinden
sich
auf
der
offiziellen
Homepage
der
-
M ATRIX
CENTER
-
Deutschand