II. MATRIX-THERAPIE

Bei der
Matrix-Therapie nach Dr. Randoll werden bewährte
"Sympathikus- bzw. Vagusreize", welche die extrazelluläre
Matrix als Zielorgan haben, sinnvoll kombiniert und als
individualisierte Komplextherapie, dem Therapie- bzw.
Trainingsziel entsprechend, konsequent auf allen biologischen
Struktur- bzw. Prozessebenen umgesetzt.
Physiologische
Grundlagen zur Matrix-Therapie
Die
extrazelluläre Matrix ist das Milieu in dem die Zelle lebt!
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Die erste Zelle entstand im Urmeer. Der
Einzeller tauschte Stoffe mit dem unendlich großen Meer aus,
ohne daß sich praktisch dessen Zusammensetzung änderte.
(Elektrolyte, Mineralien, Säure-Basenwerte, Temperatur,
Spurenelemente, etc.)
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| Die Zellen des
menschlichen Körpers „baden“ in der
Extrazellulären Flussigkeit (EZF), deren Volumen
kleiner ist als das zelluläre Volumen. Dieses innere
Milieu würde sich daher schnell verändern, wenn der
Zwischenzellraum nicht über Blutweg an Organe
angeschlossen wäre, die neue Nahrung, Elektrolyte, und
Wasser aufnehmen sowie Endprodukte mit Stuhl und Urin
ausscheiden. Die Regulation des inneren Milieus obliegt
hauptsächlich der Niere und der Atmung. Über die Lunge
und die Haut gehen außerdem dauernd wesentliche
Komponenten der EZF verloren. Eine solche
Spezialisierung von Zellen und Organen für bestimmte
Aufgaben bedarf natürlich der Integration. Konvektiver
Ferntransport, humorale Informationsübermittlung im
Kreislaufsystem und elektrische Signalübertragung im
Nervensystem sorgen u.a. dafür. Sie dienen nicht nur
der Ver- und Entsorgung und damit der Konstanthaltung
des inneren Milieus auch unter extremen Anforderungen
und Belastungen, sondern steuern und regeln auch
Funktionen, die dem Überleben im weiteren Sinne, der
Arterhaltung, dienen. |
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Alle Therapien, auch Chemotherapien in der Onkologie sind
primär Therapien der extrazellulären Matrix, welche meist erst
sekundär auf die Zelle einwirken. Der Begriff
„Matrix-Therapie“
wurde 1995 in der Erlanger Arbeitsgruppe gewählt und sollte
wieder verdeutlichen, dass jede regulierende Einflussnahme auf
eine Zelle ob präventiv, kurativ, regenerativ oder auch
destruktiv (Chemotherapie), primär auf das Milieu einwirkt, d.h.
auf die „extrazelluläre Matrix“ . Die Therapiewirkung
erfolgt bereits dort bzw. sekundär
kommt es zur Einwirkung auf die Zelle.
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Videoprint
des terminalen Strombahnnetzes (Lebend-Knochen) |

Deutlich
sichtbar sind die Zellen im fließenden Blut nach
Vitalfärbung (gleiches Präparat) |
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Kapillarblut im
Vital-Video-Mikroskop:
Erythrozyten und
Granulozyten in Aktion
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Therapeutische Konsequenz
aus Physiologischen
Grundlagen
Vor diesem
zellbiologischen Hintergrund ist es sinnvoll, komplexe Systeme,
vielschichtig, d.h. komplex zu therapieren bzw. zu readaptieren.
Insbesondere
chronische Erkrankungen sind dadurch gekennzeichnet, daß die
zellumgebende Matrix gestört ist, weshalb sie für eine
komplexe, definiert regulierende Matrix-Therapie besonders zugänglich
sind.
Spezielle,
synergistisch wirkende Module wurden zur Regeneration von Zelle
und extrazellulärer Matrix als praktische Konsequenz aus zehnjähriger
"klinikgekoppelter Grundlagenforschung" an der
Universität Erlangen (Uni-Kurier Friedrich-Alexander- Universität,
Erlangen/Nürnberg; 92; Juli 1995) entwickelt und mit
bestehenden, bereits marktfertigen Modulen kombiniert.
Vier bereits
einzeln wirkende Therapieverfahren werden in einem Matrix-Center®
sinnvoll kombiniert.
Vier Basistherapiemodule zur Matrix-Therapie
nach Dr. Randoll
PDF-Download
I.
Matrix-Rhythmus-Therapie (Hauptmodul)
Ein speziell konstruierter Resonator regt mechano-magnetisch
die physiologischen Eigenschwingungen vor allem der
Skelettmuskulatur und des Nervensystems kohärent an.
Resultat: Normalisierung (Readaptation) der zellulären
Rhythmik sowie der Nährstoffflußdichte im extrazellulären
Raum.
Die Matrix-RhyThmus-Therapie
nach Dr. Randoll
PDF-Download
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II. Matrix IR-
Hyperthermie
Kontrollierte systemische / lokale thermische Gewebsreizung.
Resultat: Erhöhung des Metabolismus jeder Zelle sowie
Wiederherstellung der unspezifischen Reizantwort durch die
extazelluläre Matrix um die terminalen Strombahnen.
III.
Sauerstoff-Therapie
Erhöhung des
prozentualen O2-Gehalts der Einatemluft.
Resultat:
Normalisierung des extrazellulären Sauerstofpartialdrucks und
Aktivierung des aeroben Mitochondrialmetabolismus.
Stabilisierung des zellulären Membran- potentials sowie der
elektroosmotischen Druckverhältnisse.
IV. Ernährung,
orthomolekulare Therapie
Wiederherstellung
der Nahrungsqualität der extrazellulären Matrix.
Resultat:
Normalisierung biochemischer Aktivitäten und Prozesse
insbesondere der Redoxkaskaden in der Zelle sowie in der
extrazellulären Matrix.
zu
: Therapie- / Patientenberichte